Die richtige Schuhgröße und warum sie wichtiger ist, als du denkst
- Julia Zimmermann

- 11. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Wusstest du, dass der Großteil unserer Gesellschaft unbewusst zu kleine Schuhe trägt? Kaum jemand bemerkt es, doch die Folgen können deutlich spürbar sein:
Schmerzen in Füßen, Beinen, Hüfte oder sogar im Rücken entstehen oft durch falsches Schuhwerk. Zu kleine Schuhe sind ein unterschätztes Problem, viele Menschen gehen selbstverständlich davon aus, dass ihre Schuhgröße stimmt, einfach weil sie sich im Laufe ihres Lebens daran gewöhnt haben.
Tatsächlich tragen jedoch die meisten ein bis zwei Größen zu klein. Das kann nicht nur unangenehm werden, sondern langfristig auch Fehlhaltungen und muskuläre Verspannungen begünstigen.
So überprüfst du deine tatsächliche Schuhgröße, ein einfacher Test bringt schnell Klarheit:
Nimm die Sohle aus deinem aktuellen Schuh und stelle dich darauf. Zwischen deinem längsten Zeh und dem Sohlenrand sollte mindestens ein Zentimeter Platz sein. Fehlt dieser Platz, sind deine Schuhe zu klein, auch wenn sie sich zunächst bequem anfühlen.
Fußscan in der App nach dem Kauf unserer 2-in-1-Lösung wirst du in der Eversion-App aufgefordert, einen Fußscan durchzuführen. Damit stellst du sicher, dass deine Schuhgröße wirklich korrekt ist, um die genannten Probleme zu vermeiden und die optimale Wirkung deiner 0°-Sohlen zu gewährleisten.
Brauche ich neue Schuhe und in welcher Größe bestelle ich die Sensorsohlen? Wenn du festgestellt hast, dass deine aktuellen Schuhe zu klein sind, solltest du vor deiner ersten Messung idealerweise neue Schuhe in der passenden Größe kaufen. Achte dabei unbedingt darauf, dass sie eine stabile, flache Sohle haben, sich gut verschließen lassen und dir optisch gefallen. Schließlich werden die 0°-Sohlen individuell auf diese Schuhe angepasst. Die Sensorsohlen bestellst du dann in der Größe der Schuhe, die du später auch mit den individuell angepassten 0°-Sohlen tragen wirst.
Warum das so wichtig ist, zu kurze Schuhe geben den Zehen ständig das Signal, sich zurückziehen zu müssen. Dadurch verkrampfen die Zehen, was langfristig zu Fehlstellungen wie Krallen- oder Hammerzehen führen kann. Um das wiederholte Anstoßen an der Schuhspitze zu vermeiden, verändert der Körper zudem das Abrollverhalten: Der Fuß kippt nach innen oder außen. Zusätzlich versucht der Fuß, sich „kürzer“ zu machen, indem er sich nach oben wölbt. Ein Hohlfuß kann die Folge sein, oft begleitet von einem leichten Auswärtskippen. Diese Fehlstellungen wirken sich nicht nur auf den Fuß aus. Sie können auch Schmerzen in den Knien, der Hüfte oder dem Rücken verursachen.
Fazit: Bevor du das nächste Mal neue Schuhe kaufst oder eine Alltagsmessung deines Ganges in der Eversion-App starten möchtest, teste deine aktuelle Schuhgröße und wähle Modelle, die deinen Füßen ausreichend Platz und Stabilität bieten. So vermeidest du Fehlstellungen und Beschwerden, sorgst dafür, dass sich dein Körper insgesamt wohler fühlt und stellst die optimale Wirkung deiner 0°-Sohlen sicher.

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