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Diabetes Typ II – Warum die Füße besonders gefährdet sind

Aktualisiert: 2. Sept. 2025

Diabetes Typ II entwickelt sich oft langsam – viele Menschen merken lange Zeit nichts davon. Doch gerade die langfristigen Folgen können ernst sein, besonders für die Füße (Meloni et al. (2025)).


Zwei der häufigsten Probleme, die bei Diabetes auftreten, sind:


1. Durchblutungsstörungen (PAVK)


Bei der sogenannten peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) sind die Blutgefäße – vor allem in Beinen und Füßen – verengt. Das Gewebe bekommt dadurch weniger Sauerstoff und Nährstoffe (Al-Rubeaan et al. (2015)).


Die Folgen:

– Wunden heilen schlechter

– Infektionen treten häufiger auf

– Im schlimmsten Fall entstehen offene Stellen, die sogar zu Amputationen führen können


2. Nervenschädigungen (Polyneuropathie, kurz PNP)


Viele Menschen mit Diabetes verlieren nach und nach das Gefühl in den Füßen. Sie spüren keinen Schmerz, keinen Druck oder keine Temperaturunterschiede mehr. Das ist gefährlich, weil kleine Verletzungen oder Druckstellen unbemerkt bleiben – und sich entzünden können (Cleveland Clinic (2024)).


Wenn beides zusammenkommt


PAVK und PNP treten oft gleichzeitig auf. Dann entsteht ein doppelt hohes Risiko:


Verletzungen werden nicht bemerkt (durch die Nervenschädigung)


Verletzungen heilen schlecht (durch die Durchblutungsstörung)


Schon kleine Reizungen – etwa durch zu enge Schuhe oder ungeeignete Einlagen – können dann zu ernsten Wunden führen (Rümenapf et al. (2024)).


Was bedeutet das für die Fußversorgung?


Unsere 0°-Sohle gibt gezielte Impulse an Fuß und Körperhaltung. Sie aktiviert Muskeln und wirkt auf das Zusammenspiel von Bewegung und Stabilität.

Aber: Diese Impulse sind nicht geeignet, wenn das Schmerzempfinden fehlt oder die Wundheilung gestört ist. In solchen Fällen kann es zu unbemerkten Druckstellen kommen.


👉 Deshalb ist unsere 0°-Sohle bei bestehender PAVK oder PNP nicht geeignet.


Was wir stattdessen empfehlen:


Weiche, gut gepolsterte Einlagen, die den Druck gleichmäßig verteilen


Schuhe ohne störende Nähte und mit genügend Platz für die Zehen


Regelmäßige Fußkontrollen durch Arzt oder Podologe


So kannst du deine Füße schützen – und schwere Folgen vermeiden.

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